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Irgendwo zwischen “Rocky”, “I Robot” und “Transformers”: Im neuen Kino-Hit “Real Steel” trainiert der gesellschaftlich nicht sehr angesehene Hugh Jackman Kampfroboter. Doch plötzlich bekommt sein Sohn Probleme und der Underdog muss sich echten Problemen anstatt der technischen, virtuellen Welt zuwenden.
Für den düsteren Zukunfts-Film adaptierte Shawn Levy eine Kurzgeschichte von Richard Matheson. Diese diente bereits Anfang der 60iger Jahre als Vorlage für eine Folge der mittlerweile legendären TV-Serie “The Twilight Zone”. Auch in “Real Steel” werden zeitgenössische Phänomene mit Zukunftsvisionen interessant verwoben: Auf der einen Seite die übermächtigen Kampfroboter, auf der anderen Seite dreckige Kleinstädte und verrottete Fabrikkomplexe. Denn obwohl die Technik große Sprünge gemacht hat, genießen nur wenige Menschen diesen Fortschritt: Viele wurden links liegen gelassen und trotten auf dem Fleck – gar nicht so anders wie etwa seit der Großen Depressionen in den 1930er Jahren. Irgendwie scheint der Film auch eher im goldenen Zeitalter als im modernen Action-Kino beheimatet zu sein – dank Retro-Look und trotz hochmodernen Animationen.
Zum Inhalt: Der Boxer Hugh Jackman, gespielt von Charlie Kenton, war einst ein aufstrebender Boxer. Doch nach nur einem großen Kampf wird der Boxsport für Menschen verboten. Jackman muss um sein Überleben bangen und beginnt, mit Kampfrobotern durch Jahrmärkte oder illegale Boxclubs zu touren. Jackman hat einen Sohn, Max, dessen Mutter kürzlich verstorben ist. So bekommt Jackman einiges an Geld, muss sich aber auch zumindest ein paar Wochen lang um Max kümmern, für den er sich eigentlich nie interessierte. So lernen die beiden schließlich doch einander und Werte wie Verantwortung und Liebe kennen. Manchmal sind die emotionalen Momente des Films reiner Kitsch und viel zu stark überzeichnet – doch vor allem der abgeklärte und sachliche Hugh Jackman rettet den Film davor, ein lauwarmes Familien-Drama zu sein.
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