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Auch “The Ideas of March” erzählt von Verrat, Idealismus, Korruption und der dunklen, verführerischen und verbiegenden Kraft der Macht. Meyer muss im Vorfeld der Vorwahlen von Ohio feststellen, dass sein Idol und Held Morris alles andere als ein moralischer, konsequenter und unbestechlicher Politiker ist. Los geht es mit Affären mit Praktikantinnen, schließlich wird Morris völlig unterlaufen und korrupt. Seine eigene Eitelkeit, sein Ehrgeiz und seine überzogenen Ansprüche lassen ihn scheitern und zum schmuddeligen, kaufbaren Politiker abstumpfen.
Das Dickicht aus Intrigen und Wahlkampf-Psychologien ist für einen Amerikaner sicherlich spannender anzusehen als für einen Deutschen – vor allem, da es Clooney nicht gelingt, das Drama aufregend zu inszenieren. “The Idles Of March” ist ein soilder Film, nicht mehr und nicht weniger. Die Message des Streifens steht in aufklärerischer Tradition. Vielleicht vermag dieser Film so manchem Amerikaner die Augen zu öffnen: Sapere aude – habt Mut euch euren eigenes Verstandes zu bedienen und glaubt den Politikern nicht einfach alles!
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