© max blain - Fotolia.com

© max blain - Fotolia.com

Im Kino läuft derzeit die Liebeskomödie “Zwei an einem Tag” und begeistert die Kinozuschauer. Dabei geht es um die beiden Hauptprotagonisten Dexter und Emma, welche sich 1988 bei ihrem Schulabschluss das erste Mal so richtig kennenlernen. So landen sie beide auch im Bett, haben jedoch keinen Sex, sondern beschließen einfach nur Freunde zu sein und unternehmen am nächsten Tag, den 15. Juli etwas zusammen. So wird der 15. Juli zum charakteristischen Tag der Beiden und auch des Films. Denn der Film stellt sich in einer Art Zeitraffer dar. So werden die nächsten 20 Jahre immer wieder am 15. Juli gezeigt und man sieht wie beide beide Figuren zueinander stehen. So verlieben sich beide schon am Anfang ineinander, wollen es jedoch nicht so richtig wahrhaben bzw. haben andere Erwartungen vom Leben.

So beginnt Dexter ein erfolgreiches Leben als Dozent und anschließend als Moderator einer sehr erfolgreichen Fernsehsendung. Emma zieht nach London und möchte dort als Schriftstellerin berühmt werden, bleibt jedoch in einem mexikanischen Restaurant als unbedeutende Kellnerin hängen.

Die beiden Figuren stehen immer in Kontakt da sie ein tiefe Freundschaft zueinander pflegen und den jeweils anderen als eine der wichtigsten Personen in ihrem Leben bezeichnen.

Interessant ist auf jeden Fall die Entwicklung der beiden Charaktere zu beobachten, da in 90 Minuten immerhin ein Lebensabschnitt von 20 Jahren vergeht. So fühlt man selbst mit und denkt entweder zurück, was man in den letzten 20 Jahren so erlebt hat oder aber überlegt wohin es einen wohl selbst in 20 Jahren verschlägt.

Der Film ist auf der einen Seite komisch, aber vor allem sehr mitreißend und teilweise auch emotional. So weiß der Film definitiv zu überzeugen und etwas besonderes zu sein. Und ich möchte jetzt niemanden hören, der sagt das Buch war besser – das mag sein, doch ist dies bei fast jedem Film der Fall und ein unqualifizierter Kommentar.

« Zurück zum Blog